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Schleuse 34 S auf dem Canal de Bourgogne

Dijon / Moulin du Banet, 12.7.2015           

 

 

 

 

Unser geplanter Weg sollte uns über den Doubs nach Mulhouse und über den Rhein zu unserem Winterquartier in Strassburg bringen. Es war daher nicht vorgesehen, auf dem Canal de Bourgogne von Dijon aus weiter hoch zu fahren. Wir hatten jedoch in der Schleusenschiffer-Zeitschrift des SSK von der Schleuse 34 S gelesen. Die zu besuchen, wollten wir nicht verpassen. Wir machten uns deshalb von Dijon aus per Velo auf, entlang dem Canal de Bourgogne bis zur Schleuse 34 S zu radeln, wo der Schweizer Urs Gysin mit seiner Frau ein Gîte mit kleiner Restauration betreibt.

 

 

 

 

 

Auf dem Weg dorthin durften wir in Plombières-lès-Dijon bei unseren englischen Freunden Ann and Michael auf ihrem Schiff "A 40" zum Apéro einkehren.

 

 

 

 

Sie waren ein paar Tage zuvor von Dijon aus dorthin gefahren.

 

     

 

Gut gestärkt und wohlgelaunt, strampelten wir weiter. Der zum Veloweg ausgebaute Treidelpfad liess uns wacker voran kommen. Nichts desto begannen die 24 Kilometer, sich in den Oberschenkeln und den Sitzhöckern fortschreitend bemerkbar zu machen. So waren wir denn ziemlich froh, um die Mittagszeit bei Schleuse 34 S anzukommen. (Das "S" bei der Schleusennummer bezieht sich auf alle Schleusen, die ab dem Scheitelpunkt (voûte de Pouilly-en-Auxois) in Richtung Saône hinunter führen.)

 

 

 

 

Angesichts der zahlreichen Gäste war Urs mit seinem Personal an diesem sonnigen Sonntag auf vollen Touren und in seinem Element. Man bot uns - als unangemeldete Gäste - doch noch einen freien Tisch an. Wir wurden mit einem Vitello tonnato köstlich verpflegt. Trotz Hochbetrieb gelang es Urs, sich für ein paar Minuten zu uns zu gesellen und persönlich von seinem aktuellen Lebensprojekt zu erzählen. Ganz klar, dass wir nun verstehen, warum ein Halt an Schleuse 34 S für alle, die auf dem Burgunderkanal fahren, ein unverzichtbares Muss ist.

 

     

 

Der Rückweg führte uns natürlich erneut in Plombières-lès-Dijon bei Ann and Michael vorbei, wiederum zur Apéritif-Zeit. Wir erzählten ihnen von unserem jüngsten Erlebnis und sie berichteten uns, welche Schiffe an diesem Nachmitag in Richtung Dijon vorbeigefahren und demzufolge mit grösster Wahrscheinlichkeit im dortigen Hafen anzutreffen sein würden. Noch vor dem Eindunkeln nahmen wir den letzten Rest unserer Tagesreise unter die Räder und gönnten uns einen erholsamen Abend auf unserer Schiffsterrasse.

 

     
 

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 aktualisiert: 25.Oktober.2015 / BG & HG